Entzündung im Körper? Diese 10 Lebensmittel helfen
Entzündungen im Körper können sich auf viele verschiedene Weisen zeigen. Welche Symptome, Ursachen und Risikofaktoren es im Hinblick auf die Ernährung gibt und welche Lebensmittel auf natürliche Weise gegen Entzündungen helfen, liest du hier.
Entzündungen im Körper: Ursachen, Symptome und Risikofaktoren
Der menschliche Körper hat am laufenden Band mit Entzündungen zu tun. Das geht schon bei den kleinsten Angelegenheiten los: Insektenstiche, Pickel, kleine Schnittwunden oder ein leichter Sonnenbrand sind Entzündungen, gegen die unser Körper tagtäglich angeht. Im normalen Rahmen sind Entzündungen nichts Schlimmes, sondern lediglich die Antwort unseres Körpers auf eine Schädigung von außen. Werden Entzündungen jedoch chronisch, herrscht im Körper ein anstrengender Kampf, der sich im Alltag deutlich bemerkbar macht. Denn Entzündungen können nahezu alle Körperregionen betreffen und machen sich durch verschiedenste Symptome bemerkbar. Dazu zählen Abgeschlagenheit, Schwellungen (auch in Form von lästigen Wassereinlagerungen im Gewebe), Rötungen, erschwerte Gewichtsabnahme, Steifigkeit, schmerzende Gelenke und mehr.
Auch Allergien, zum Beispiel gegen Pollen oder Tierhaare, sorgen im Körper für einen langanhaltenden Kampf und können die Ursache für hartnäckige Entzündungen sein. Neben einer ärztlichen Abklärung gibt es viel, was du für deinen Körper tun kannst, um ihm den Umgang mit Entzündungen zu erleichtern. Dazu gehört u.a. das Trinken von ausreichend Wasser, genügend Schlaf, ein gesundes Körpergewicht, das Vermeiden von Stress und entzündungsfördernden Mitteln wie Zigaretten und Alkohol. Und selbstverständlich die richtige Ernährung.
Entzündungshemmende Lebensmittel: 10 natürliche Hausmittel
Unsere tägliche Ernährung übt großen Einfluss darauf aus, wie gut unser Organismus Entzündungen vorbeugen und bekämpfen kann. Dabei gibt es leider viele Lebensmittel, die Entzündungen fördern: z.B. ein übermäßiger Konsum tierischer Produkte, Allergene oder industriell verarbeitete Lebensmittel. Glücklicherweise gibt es aber eine ganze Reihe gesunder Lebensmittel, die als natürliche Entzündungshemmer gelten und sich im Alltag unkompliziert aufnehmen lassen.
1. Zitrone & Co.: Mit Vitamin C gegen Entzündungen
Nicht zu Unrecht ist die Zitrone ein altes Hausmittel, das spätestens beim leisesten Anflug einer Erkältung sein Comeback feiert. Zitronen enthalten große Mengen Vitamin C, das die Zellen schützt und das Immunsystem unterstützt. Besser als die heiße Zitrone ist dabei der Genuss von frischem Obst, denn Vitamin C ist nicht hitzebeständig und verliert beim Aufbrühen einen Großteil seiner Wirkkraft. Auch wenn die Zitrone die wohl bekannteste Vertreterin des Vitamins ist, so enthält die Acerola-Kirsche deutlich mehr davon.
2. Knoblauch: Wertvolle Inhaltsstoffe aus der Knolle
Was haben wir für ein Glück, dass die aromatische Knolle ihren Weg in unsere Küche gefunden hat! Knoblauch verleiht nicht nur jeder Speise eine aromatische Note, die Knolle enthält auch schwefelhaltige Wirkstoffe. Die enthaltenen Schwefelverbindungen Allicin und Quercetin sind nicht nur für den typischen Geschmack verantwortlich, sondern werden traditionell für ihre antientzündlichen und antibakteriellen Eigenschaften geschätzt. Vor allem in roher Form entfaltet Knoblauch seine volle Power – prima, dass er sich so gut in Pesto und Tzatziki macht.
3. Zwiebel: Ein potentes Hausmittel
Ebenso wie die Zitrone gehört auch die Zwiebel seit jeher in Omas Apotheke. Zwiebeln enthalten neben den Vitaminen C, B6 und B7 viele Antioxidantien, Kalium, wertvolle Schwefelverbindungen und Aliin. Wer Zwiebeln roh isst, ist klar im Vorteil: Denn wie bei der Zitrone gehen auch beim Erhitzen viele wertvolle Inhaltsstoffe verloren. Besonders gut macht sich rohe Zwiebel im Salat. Vorsicht ist lediglich geboten, falls du einen empfindlichen Magen hast.
4. Ingwer: Die scharfe Wunderknolle
Dass Ingwer besonders gesund ist, sollte mittlerweile kein Geheimnis mehr sein. Die Knolle wird seit jeher in der traditionellen chinesischen Medizin sowie im Ayurveda verwendet und gilt als von innen wärmendes Heilmittel. Verantwortlich dafür sind die enthaltenen ätherischen Öle sowie der Scharfstoff Gingerol. Mittlerweile findet sich Ingwer in fast jedem Smoothie, Tee oder gesunden asiatischen Gericht.
5. Kurkuma: Die gelbe Wunderknolle
Nicht nur Ingwer, auch Kurkuma ist ein wahrer Alleskönner der asiatischen Küche. Seit jeher wird Kurkuma, auch als Gelbwurz bekannt, vielfältig eingesetzt. Studien legen nahe, dass das in Kurkuma enthaltene Curcumin Enzyme bindet, die an Entzündungsprozessen im Körper beteiligt sind. Auch die ätherischen Öle aus der Knolle leisten ihren Beitrag.
Tipp: Kurkuma wird vom Körper am besten aufgenommen, wenn es zusammen mit Öl (beispielsweise Kokoöl) und Pfeffer verzehrt wird. Das erklärt auch, warum Curry und das Getränk „Goldene Milch“ in der ayurvedischen Küche so beliebt sind.

6. Spinat: Grüne Power
Spinat sollte regelmäßig auf dem Speiseplan stehen – nicht nur wegen seines hohen Anteils an Eisen, Vitamin C und Kalzium, sondern auch aufgrund seiner sattgrünen Farbe: Diese verdankt er seinem besonders hohen Anteil an Chlorophyll, einem wertvollen sekundären Pflanzenstoff, der die Leber beim Abtransport von Stoffwechselprodukten unterstützt.
7. Beeren: Voller Antioxidantien
Nicht nur lecker, sondern besonders gesund: Beeren strotzen vor Antioxidantien, die unsere Zellen vor freien Radikalen und damit vor vorzeitiger Alterung schützen. Ob Brombeere, Himbeere oder Johannisbeere – Beeren sind randvoll mit Vitamin C sowie Anthocyanen, dem sekundären Pflanzenstoff, der ihnen ihre Farbe verleiht. Das regelmäßige Naschen von Beeren wirkt sich übrigens nicht nur positiv auf das Allgemeinbefinden aus – auch die männliche Potenz profitiert von Beeren.
8. Ananas: Tropische Frucht mit Bromelain
Ein weiteres Obst mit günstigen Eigenschaften. Nebst Vitamin C, Kalium und Zink enthält die tropische Frucht Bromelain – ein Wirkstoff, der häufig in entzündungshemmenden Medikamenten zu finden ist. Wer nun aber hofft, Entzündungen mit Pizza Hawaii zu bekämpfen, den müssen wir enttäuschen: Nur frische Ananas enthält Bromelain, bei der Lagerung in der Dose wird es zersetzt.
9. Probiotische Lebensmittel: Für einen gesunden Darm
Wer sich etwas aus seiner Gesundheit macht, sollte regelmäßig etwas für seinen Darm tun – denn hier sitzt ein großer Teil unseres Immunsystems, gesteuert durch eine Vielzahl an Darmbakterien. Hilf deinem Darm regelmäßig auf die Sprünge – mit probiotischen Lebensmitteln wie Joghurt, Kefir, Kimchi, Sauerkraut oder Kombucha.
10. Omega-3-reiche Lebensmittel
Omega-3 ist für diverse körperliche Vorgänge essentiell. Unser Körper kann diese Fettsäuren nicht selbst herstellen und ist darauf angewiesen, dass wir sie über die Nahrung aufnehmen. Gerade fette Fischarten wie Lachs und Makrele enthalten die wertvollen Säuren EPA und DHA. Wer keinen Fisch essen möchte, findet auch pflanzliche Quellen: Walnüsse und Leinöl enthalten Alpha-Linolensäure (ALA), eine Vorstufe, aus der der Körper EPA und DHA bilden kann. Mehr dazu in unserem Ratgeber rund um Omega 3 und seine Wirkung im Körper.

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Preise inkl. MwSt. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.
Häufige Fragen
Welche Lebensmittel gelten als entzündungshemmend?
Wie schnell wirkt eine entzündungshemmende Ernährung?
Sind Kurkuma-Kapseln sinnvoll?
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Wer gesundes Essen wählt und bewusst genießt, tut Körper und Geist täglich einen Gefallen. Für mehr Tipps schau doch mal in unseren Surpresa Natural Blog. Dort erfährst du zum Beispiel, wie du deine Insulinempfindlichkeit verbesserst, warum asiatisches Essen gesünder ist als unsere westliche Küche oder welche Ernährungsmythen schon lange widerlegt sind. Außerdem, mit welchen Hausmitteln du deinen Stoffwechsel anregst und warum Kollagen für Haut und Gelenke so wichtig ist.