Omega 3: Alles über die wichtige Fettsäure und ihre Wirkung im Körper
Omega 3 zählt zu den essenziellen Fettsäuren – das heißt, dein Körper kann sie nicht selbst herstellen und ist darauf angewiesen, dass du sie über die Nahrung aufnimmst. Du findest Omega-3-Fettsäuren vor allem in fettem Fisch, aber auch in pflanzlichen Quellen wie Algen, Chia- und Leinsamen oder Walnüssen. In diesem Ratgeber erfährst du, welche Rolle Omega 3 im Körper spielt, wie viel davon sinnvoll ist und woran du einen möglichen Mangel erkennst.
Omega-3-Fettsäuren – allen voran EPA und DHA – sind an vielen normalen Körperfunktionen beteiligt. Besonders DHA trägt zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion und normaler Sehkraft bei, während EPA und DHA gemeinsam zu einer normalen Herzfunktion beitragen. Diese positiven Effekte stellen sich bei einer täglichen Aufnahme von 250 mg ein. Kein Wunder also, dass Omega 3 als fester Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung gilt.
Omega 3: Die wichtigsten Vorteile im Überblick
Omega 3 übernimmt im Körper gleich mehrere Aufgaben. Hier die Bereiche, in denen die mehrfach ungesättigten Fettsäuren eine Rolle spielen:
1. Herz und Kreislauf
EPA und DHA tragen zu einer normalen Herzfunktion bei – die positive Wirkung stellt sich bei einer täglichen Aufnahme von 250 mg EPA und DHA ein. Fetter Seefisch gilt deshalb in vielen Ernährungsempfehlungen als fester Bestandteil eines ausgewogenen Speiseplans.
2. Gehirnfunktion
DHA ist ein Baustein der Gehirnzellen und trägt zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion bei (ab 250 mg DHA täglich). Das menschliche Gehirn besteht zu einem großen Teil aus Fett – Omega 3 ist hier also buchstäblich Baumaterial.
3. Sehkraft
Auch die Augen profitieren: DHA trägt zur Erhaltung normaler Sehkraft bei (ebenfalls ab 250 mg DHA pro Tag). Gerade in Wachstum und Entwicklung spielt DHA eine wichtige Rolle.
4. Baustein deiner Zellen
Omega-3-Fettsäuren sind Bestandteil der Zellmembranen im ganzen Körper. Sie gehören damit zur Grundausstattung, die dein Organismus für viele normale Abläufe braucht – ein Grund mehr, regelmäßig auf eine gute Versorgung zu achten.
Die 3 wichtigsten Omega-3-Fettsäuren: ALA, EPA und DHA
Omega 3 ist ein Sammelbegriff. Drei Fettsäuren sind besonders wichtig: ALA, EPA und DHA. Während ALA aus pflanzlichen Quellen stammt, kommen EPA und DHA vor allem in marinen Quellen vor.
- ALA (Alpha-Linolensäure): die am weitesten verbreitete pflanzliche Omega-3-Quelle. Dein Körper kann ALA in EPA und DHA umwandeln – allerdings nur in begrenztem Umfang.
- EPA (Eicosapentaensäure): kommt vor allem in fettem Seefisch wie Lachs, Hering und Sardellen vor und wird deshalb auch als marines Omega 3 bezeichnet.
- DHA (Docosahexaensäure): besonders wichtig für Gehirn und Augen. DHA steckt vor allem in fettem Fisch und in Algen.
Wie viel Omega 3 am Tag? Die richtige Dosierung
Wie viel Omega 3 sinnvoll ist, hängt von Alter und Lebenssituation ab. Für die positiven Effekte auf Herz, Gehirn und Sehkraft gelten 250 mg EPA bzw. DHA pro Tag als Richtwert. Fettreiche Fische wie Makrele und Lachs liefern besonders viel davon. Wenn du regelmäßig Fisch isst, deckst du deinen Bedarf meist gut über die Ernährung. Bei Unsicherheit – etwa in der Schwangerschaft oder bei bestehenden Erkrankungen – besprich die passende Menge am besten mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Anzeichen, dass dir Omega 3 fehlen könnte
Eine unzureichende Omega-3-Versorgung zeigt sich oft nur unspezifisch. Die folgenden Punkte können – müssen aber nicht – damit zusammenhängen und sind kein Ersatz für eine ärztliche Abklärung:
- trockene Haut
- brüchige Nägel und stumpfes Haar
- Müdigkeit und innere Unruhe
- Konzentrationsschwierigkeiten
- Beschwerden in Muskeln und Gelenken
Wenn solche Beschwerden anhalten oder dich belasten, lass die Ursache ärztlich abklären, statt auf eigene Faust zu experimentieren.
Omega 3 und Omega 6: Wo liegt der Unterschied?
Sowohl Omega 3 als auch Omega 6 sind ungesättigte Fettsäuren, die dein Körper nicht selbst herstellen kann. Beide gehören zu einer ausgewogenen Ernährung dazu – es kommt vor allem auf das Verhältnis an. In der typischen westlichen Ernährung überwiegt meist Omega 6 (aus Sonnenblumen- und Maisöl, Fleisch und Geflügel), während Omega 3 (aus fettem Fisch, Walnüssen, Leinsamen) oft zu kurz kommt. Ein bewusster Blick auf mehr Omega-3-Quellen hilft, das Verhältnis auszugleichen.
Die besten natürlichen Omega-3-Quellen
Diese Lebensmittel liefern besonders viel Omega 3:

- Makrele: liefert neben Omega 3 auch Vitamin B12.
- Lachs: eine der beliebtesten Quellen für EPA und DHA.
- Hering & Sardellen: fettreiche Seefische mit viel marinem Omega 3.
- Algen: die pflanzliche DHA- und EPA-Quelle – ideal für vegetarische und vegane Ernährung.
- Chia-Samen: liefern ALA plus Eiweiß und Ballaststoffe.
- Leinsamen & Leinöl: besonders reich an pflanzlichem ALA.
- Walnüsse: überzeugen durch ihren hohen ALA-Gehalt.
Am besten kombinierst du gleich mehrere dieser Quellen in deinem Alltag. Wer Fisch meidet, Allergien hat oder einfach auf Nummer sicher gehen möchte, kann zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung über ein Omega-3-Präparat nachdenken.

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Preise inkl. MwSt. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.
Häufige Fragen
Wie viel Omega 3 sollte ich am Tag zu mir nehmen?
Pflanzliches oder tierisches Omega 3 – was ist besser?
Brauche ich ein Omega-3-Präparat?
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